Osteopathie

Der Natur bis ans Ende vertrauen.

Was ist Osteopathie

 

Osteopathie ist ein allgegenwärtiges Naturprinzip. Es umschreibt das immer vorhandene Streben allen Lebens nach Wachstum, Gesundheit und Regulation. Ein Osteopath ist ein Therapeut, der diese körpereigenen Regulationsprozesse gezielt unterstützt.

 

Die Anfänge der Osteopathie als medizinischem, manualtherapeutischem Behandlungskonzept gehen bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück und gründen sich auf den Entdeckungen des amerikanischen Landarztes Dr. A. T. Still. Sie umfasst keine alleinige Ansammlung einzelner Behandlungstechniken, sondern stellt vielmehr ein eigenes Kunsthandwerk, eine Philosophie und Wissenschaft dar. Ausgehend von dem Grundprinzip der Selbstheilungskräfte, die den Körper lebenslang in Richtung Gleichgewicht, Regeneration und Heilung streben lassen, betrachtet die Osteopathie den Menschen als komplexe Funktionseinheit. Verschiedenste Systeme und Mechanismen bedingen und regulieren sich gegenseitig, um ein gesundes Gleichgewicht zu ermöglichen. Kommt es allerdings zu Störungen oder Einschränkungen, die die eigenen, momentanen Möglichkeiten zur Regulation überschreiten und die der Körper nicht mehr ausreichend kompensieren kann, zeigen sich erste Beschwerden.

 

 

Der Mensch ist die beste Medizin des Menschen.

 

 

Als Osteopath suche ich störende Bewegungs- und Funktionseinschränkungen sowie Spannungsmuster im Gewebe und versuche den Körper bei seiner Regulation zu unterstützen. Bei dieser Suche nach Ursachen der Beschwerden bezieht man in der Osteopathie alle Systeme und Regionen des Körpers mit ein. Strukturen des Bewegungsapparates sind daher ebenso wichtig wie die Organ- und Nervensysteme. Darüber hinaus kommt auch der Verbindung aus Körper, Geist und Seele höchste Bedeutung zu und der Mensch wird stets in seiner individuellen Gesamtheit betrachtet. So spielen in der Behandlung unter anderem auch psychische, emotionale, soziale und Umweltfaktoren eine große Rolle. Osteopathie ist somit keine reine Körpertherapie - beispielsweise können auch psycho-emotionale Ungleichgewichte bis hin zur Traumaarbeit Beweggründe sein, die Unterstützung eines Osteopathen in Anspruch zu nehmen.

 

 

Gesundheit zu finden ist Aufgabe des Arztes, Krankheit kann schließlich jeder finden.

A. T. Still

 

 

Ziel einer Behandlung sollte es nicht sein, möglichst schnell lediglich Symptome zu bekämpfen oder zu unterdrücken. Vielmehr geht es um das Auffinden und Verstehen der Hintergründe und Ursachen sowie um ein nachhaltiges Födern und Unterstützen des Heiliungsprozesses und des Gleichgewichtes des Patienten.

 

 

Wir sind weit mehr als die Summe unserer Einzelteile.

 

 

Vorrangig ist der Patient und nicht der Therapeut dabei das wesentliche Element der Heilung. Bei allem therapeutischen Können und aller Erfahrung des Behandlers sind daher doch immer die Hintergründe und das Heilungspotenzial des Patienten, sein Regulationsvermögen und nicht zuletzt seine Mitarbeit maßgebend für den Erfolg der Therapie.

 

 

Krankheit ist keine Strafe, Krankheit ist eine Aufgabe.

Rüdiger Dahlke

 

 

Wenn Sie gern noch mehr über die Geschichte und die Prinzipien der Osteopathie erfahren möchten, empfehle ich Ihnen die Homepage des Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD): https://www.osteopathie.de/osteopathie

Die Natur strebt selbstständig danach, Gesundheit auszudrücken …

und der Körper trägt alle Dinge in sich, die für eine Heilung notwendig sind.

A. T. Still

Wann Osteopathie

 

Ein Reduzieren auf einzelne Krankheitsbilder oder Symptome ist aus osteopathischer Sichtweise nicht sinnvoll. Ein Osteopath sucht nicht nach einzelnen Diagnosen, die dann mit immer gleicher Therapie behandelt werden, sondern versucht die Gesundheit des Patienten generell zu unterstützen und physiologische Prozesse zu begleiten. Es kommt somit immer auf den Menschen im Gesamten an, seine Vorgeschichte, seine Beschwerden, seine Ressourcen und sein Umfeld. Sollten Sie sich unsicher sein, ob Ihr persönlicher Fall in eine osteopathische Praxis gehört, können Sie sehr gerne im Vorfeld Ihre Situation unverbindlich mit mir am Telefon besprechen.

 

 

Grenzen

 

Osteopathie hat natürlich auch Grenzen. Diese liegen in erster Linie dort, wo auch die Selbstregulationskräfte des Körpers an ihre Grenzen geraten. Vor allem medizinische Notfälle und akute psychiatrische Erkrankungen gehören zunächst nicht in eine osteopathische Praxis, sondern in die Hand der Schulmedizin. Ebenso sollten frische strukturelle Verletzungen, wie zum Beispiel Knochenbrüche, in erster Linie schulmedizinisch versorgt werden. Begleitend kann man allerdings auch hier osteopathisch hilfreich zur Seite stehen.

 

Als verantwortungsbewusster und qualifizierter Osteopath kenne ich durch mein medizinisches Fachwissen als Heilpraktiker sowohl meine eigenen Grenzen, als auch die meiner Therapie. Zur Differenzierung schwerwiegender Erkrankungen oder Risiken fließen gegebenenfalls Untersuchungen der Schulmedizin, wie z.B. Blutdruckmessen, mit in die osteopathische Untersuchung ein. Sollten sich während der Anamnese, der Untersuchung oder der eigentlichen Behandlung Unklarheiten, Risiken oder Kontraindikationen aufzeigen, werde ich entsprechend handeln und Sie an einen geeigneten Arzt überweisen.

Qualität

 

Das Berufsbild des Osteopathen ist in Deutschland bislang leider nicht einheitlich geregelt und der Begriff "Osteopathie" bzw. "Osteopath" nicht geschützt. Fest steht: Osteopathie ist Heilkunde und darf als solche ausschließlich als Arzt oder Heilpraktiker ausgeübt werden.

 

Berufsverbände wie der Verband der Osteopathen e.V. (VOD e.V.) sind politisch aktiv und vertreten die Umsetzung einer festgelegten Ausbildung und entsprechender Qualitätssicherung der Osteopathie in Deutschland.

 

Man kann die Osteopathie derzeit als berufsbegleitende Ausbildung in 5 bis 6 Jahren an verschiedenen privaten Schulen erlernen. Verschiedene Berufsverbände sichern die Qualität der praktizierenden und auf entsprechenden Therapeutenlisten geführten Osteopathen. Eine Therapeutenliste des VOD e.V. finden Sie hier.

 

Als Mitglied des VOD e.V. bin ich ebenfalls auf dieser Liste zu finden. Um dort geführt zu werden müssen nicht nur eine fundierte und umfangreiche Ausbildung, sondern auch regelmäßige Fortbildungen nachgewiesen werden.

Um eine grobe Vorstellung einer osteopathischen Behandlung in meiner Praxis zu bekommen, können Sie hier ein paar nähere Beschreibungen dazu lesen:

 

 

Durch meine Ausbildung und Praxiserfahrung zur osteopathischen Behandlung von Kindern und Säuglingen sind in meiner Praxis auch die jüngsten Patienten herzlich willkommen. Lesen Sie näheres hierzu unter:

 

 

Des Weiteren finden Sie bei Behandlungskosten sowohl Informationen zur Abrechnung als auch über Möglichkeiten, auf Ihrem Weg zu mehr Gesundheit finanzielle Unterstützung durch Ihre Krankenkasse zu erhalten.

 

 

Informationen zur osteopathischen Forschung und zur aktuellen Studienlage finden Sie hier:

Die oben aufgeführte Beschreibung der hier vorgestellten Therapieform beinhaltet kein Heilversprechen. Lesen Sie hierzu meine Hinweise.

 

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